Geiger digitalisiert die Betonlogistik mit opheo

100 Kubikmeter Beton, 0 Gramm Papier: Wie Geiger seine Disposition und Lieferprozesse digitalisiert

Betonlogistik digitalisieren: Wie Geiger Disposition und Lieferprozesse vernetzt

Die Geiger Gruppe setzt auf die Dispositionssoftware opheo von Solvares Logistics, um ihre Betonlogistik zu digitalisieren. Rund 25 Fahrmischer werden damit disponiert. opheo verknüpft die Disposition mit bestehenden IT-Systemen und unterstützt die elektronische Erfassung von Lieferscheinen auf der Baustelle. So lassen sich manuelle Arbeitsschritte reduzieren, Informationen schneller bereitstellen und Abläufe transparenter gestalten.

Ausgangssituation: Informationen zwischen Mischwerk, Fahrzeug und Baustelle

Bei der Lieferung von Transportbeton müssen Mischwerke, Disposition, Fahrpersonal und Baustellen eng zusammenarbeiten. Aufträge sollen ohne zusätzliche Erfassung in der Planung verfügbar sein. Gleichzeitig müssen tatsächlich erbrachte Leistungen vor Ort nachvollziehbar dokumentiert werden, damit sie anschließend zeitnah in die Abrechnung einfließen können. Geiger hat diese Prozesskette schrittweise digitalisiert – zunächst in der Fahrzeugdisposition und anschließend bei den Liefernachweisen.

Geiger nutzt opheo

opheo als Datendrehscheibe für die Transportbeton-Disposition

Aus einem Pilotprojekt innerhalb der Geiger Gruppe entstand eine breitere Nutzung der Software. Heute unterstützt opheo die Disposition von rund 25 Fahrmischern; die Fahrzeugzuordnung erfolgt per Knopfdruck. In einem Gantt-Diagramm erkennt das Planungsteam den Status der Aufträge, die Positionen der Betonlieferungen und mögliche Abweichungen vom Zeitplan.

Zugleich dient opheo als Schnittstelle zwischen Kundenadressverwaltung, Qualitätssicherung und den ERP-Systemen der Betonmischwerke. Aufträge werden über Schnittstellen übernommen und müssen nicht erneut manuell eingegeben werden. Das spielt insbesondere bei internen Aufträgen eine Rolle: Sie stehen nach Angaben aus der Case Study für etwa 50 Prozent des Umsatzes.

 

 

Digitale Lieferscheine: Unterschrift direkt auf der Baustelle

Im August 2021 schloss Geiger das Projekt zur Einführung elektronischer Lieferscheine ab. Kunden können Liefernachweise seither direkt auf einem Tablet unterschreiben. Falls gewünscht, lässt sich über einen mobilen Drucker ein kleiner Beleg ausgeben.

Bei den Autobetonpumpen erfassen die Fahrer die tatsächlich erbrachten Leistungen schrittweise in der opheo App. Dazu zählen beispielsweise Schlauchlänge, Einsatzdauer, gepumpte Menge, Zusatzleistungen, Wartezeiten und erfolglose Anfahrten. Die Angaben entstehen damit unmittelbar am Einsatzort statt erst im nachgelagerten Papierprozess.

 

Schnellere Weiterverarbeitung und mehr Transparenz

Nach dem Einsatz stehen die aktualisierten Lieferinformationen direkt in opheo bereit. Sie können nach einer Qualitätsprüfung für die Rechnungsstellung verwendet werden. Der unterzeichnete Lieferschein wird außerdem als PDF an die hinterlegten E-Mail-Empfänger verschickt. Das verkürzt den Informationsweg, reduziert Papierarbeit für die Fahrer und erleichtert Kunden die Nachverfolgung ihrer Lieferungen.

 

Einführung im laufenden Betrieb

Geiger stellte die Autobetonpumpen gleichzeitig auf den digitalen Lieferscheinprozess um. Zur Vorbereitung erhielten die Fahrer persönliche Schulungen von jeweils etwa 30 Minuten. Papierlieferscheine wurden anfänglich als Rückfalloption mitgeführt; laut dokumentierter Projekterfahrung musste Geiger nicht zum manuellen Ablauf zurückkehren. Anschließend führte Geiger Beton die digitale Lösung auch in drei Transportbetonwerken ein.

   

Ergebnisse der Geiger Case Study auf einen Blick

  • Rund 25 Fahrmischer werden mit opheo disponiert.
  • Aufträge gelangen per Schnittstelle aus den Mischwerken in die Disposition.
  • Liefernachweise werden direkt auf der Baustelle elektronisch unterschrieben.
  • Leistungsdaten stehen nach dem Einsatz digital für Prüfung und Abrechnung bereit.
  • PDF-Lieferscheine erleichtern die Dokumentation gegenüber Kunden und verringern den Papieraufwand.

        

Die Case Study zeigt, wie eine vernetzte Betonlogistik entstehen kann: von der Auftragsübernahme über die Disposition bis zur digitalen Dokumentation und Weiterverarbeitung der Lieferdaten. Die genannten Ergebnisse sind Prozessverbesserungen aus dem dokumentierten Anwendungsfall; quantifizierte Zeit- oder Kosteneinsparungen nennt die zugrunde liegende Case Study nicht.

Mehr Informationen auf: www.geigergruppe.com

Hier geht es zur vollständigen Case Study: Geiger Case Study

Betonlogistik und Disposition mit opheo digitalisieren

Sie möchten Auftragsdaten besser vernetzen, die Disposition transparenter gestalten und Liefernachweise digital erfassen? Entdecken Sie die Möglichkeiten von opheo für Ihre Transport- und Lieferprozesse.

FAQ

Die Geiger Gruppe nutzt die Dispositionssoftware opheo von Solvares Logistics, um ihre Betontransporte digital zu planen und zu steuern. Rund 25 Fahrmischer werden über die Software disponiert. Gleichzeitig verbindet opheo die Disposition mit bestehenden IT-Systemen und unterstützt die digitale Verarbeitung von Auftrags- und Lieferinformationen.

opheo ermöglicht eine zentrale Übersicht über geplante Transportaufträge, Fahrzeugstandorte und den aktuellen Lieferstatus. Die grafische Darstellung unterstützt die Disponenten dabei, den Ablauf der Betonlieferungen zu überwachen und mögliche Verzögerungen frühzeitig zu erkennen. So verbessert Geiger die Transparenz im operativen Tagesgeschäft.

Bei der Betonlieferung können Kunden den Lieferschein direkt auf einem Tablet unterschreiben. Fahrer erfassen die relevanten Liefer- und Leistungsdaten digital über die opheo App. Nach der Verarbeitung kann der unterschriebene Lieferschein als PDF per E-Mail an die hinterlegten Ansprechpartner versendet werden. Dadurch entfällt ein wesentlicher Teil der papierbasierten Dokumentation.

Ja. Bei Geiger fungiert opheo als zentrale Datendrehscheibe zwischen der Disposition, der Kundenadressverwaltung, der Qualitätssicherung und den ERP-Systemen der Betonmischwerke. Transportaufträge werden über Schnittstellen übernommen, sodass eine erneute manuelle Erfassung vermieden wird.

Nach Abschluss einer Lieferung stehen die digital erfassten Leistungsdaten unmittelbar in opheo zur Verfügung. Dazu gehören bei Betonpumpeneinsätzen beispielsweise die eingesetzte Schlauchlänge, die Pumpmenge, Einsatzzeiten und zusätzliche Leistungen. Diese Informationen erleichtern die Prüfung und beschleunigen die Vorbereitung der Abrechnung.

Mit opheo hat Geiger die Disposition, Lieferdokumentation und Weiterverarbeitung von Transportdaten stärker miteinander vernetzt. Elektronische Lieferscheine reduzieren den Papieraufwand, digital verfügbare Leistungsdaten erleichtern die Abrechnung und zentral einsehbare Transportinformationen verbessern die Transparenz. Nach der erfolgreichen Einführung wurde die digitale Lieferscheinabwicklung auch auf drei Transportbetonwerke ausgeweitet.